Beweg Dich mein Ochse
Brasilien´2011 / 90min / Dokumentation / Mini-DV / Farbe / Stereo / Deutsch
Mitten im Amazonasgebiet Brasiliens, auf einer vom Urwald bedeckten Insel inmitten tausender
Flüsse, Seen und Lagunen liegt ein Städtchen namens Parintins.
TEXT_ENGLISHEs ist einzigartig, denn seine Bewohner teilen sich in zwei farblich getrennte Lager auf.
Die Spaltung ist omnipräsent: Je nachdem, ob die Bewohner den „Garantidos“ oder den „Caprichosos“ angehören,
ist ihre Umgebung auffällig rot oder blau. Die Garantidos tragen nicht
nur rote Kleidung, sondern malen ihre Häuser rot an, hissen rot-weiße Flaggen und lassen ihre Autos
rot lackieren. Die blauen Caprichosos stehen ihren Gegnern in nichts nach. So bietet sich ein
phantastisches Bild.
Die Rivalität schürt Energien, wenn zum Beispiel einer der Caprichosos seinen großen Lieferwagen
vollständig mit dem Coca-Cola-Logo bemalt: natürlich in Blau-Weiß!
Vom Indiobauern bis zum Geschäftsführer - alle fühlen sich einer der beiden „Boi-Bumbá“-Gesellschaften angehörig.
Doch alle sind friedlich!
Das Zusammenleben zwischen den Nachfahren der Europäer, Indios und afrikanischen Sklaven war
aber nicht immer so harmonisch wie heute. Die Tradition hat ihren Ursprung in einer
identitätssuchenden Zeit des Inselgebiets im Herzen Brasiliens. Damals, vor Jahrzehnten, bildeten sich
rote und blaue Banden im verarmten Dorf; die Einwohner priesen entweder den Ochsen Garantido
oder den Ochsen Caprichoso, die die Hauptrolle in einer altüberlieferten Legende darstellen. Man
spricht von blutigen Auseinandersetzungen oder dem Verbot von rot-blauen Ehen.
Es gibt keine Dokumente aus dieser Zeit, die je beweisen könnten, dass die ambivalenten köstlichen
Überlieferungen – stets zum eigenen Vorteil geschmückt – tatsächlich so stattgefunden haben.
Man spricht davon, dass die Spaltung und die leidenschaftlichen Auseinandersetzungen in Form von
Battles eskalierten, bis die Kirche in den sechziger Jahren intervenierte und es schaffte, zu vermitteln:
Aus Prügeleien wurden in der folgenden Zeit öffentliche Aufführungen.
Seitdem bereitet sich das verschlafene Städtchen das gesamte Jahr über auf den Tag des heiligen Joao
im Juni vor, da findet das „Boi-Bumbá“-Festival statt, bei dem die Blauen und die Roten spektakulär
um den Sieg kämpfen. Die Werkstätten quellen über, die Spannung steigt – wer schmückt sich mit den
schönsten Frauen, Federn, Farben?
An drei Tagen und drei Nächten formieren sich je 5000 Musiker und Tänzer zu riesigen bunt
geschmückten Formationen. Sie küren die schönste Frau des Stammes und übertrumpfen sich
gegenseitig mit ihren bis zu 20 Meter hohen Bühnenbildern, die Feuer spucken können und sich vom
Indio in eine Anakonda verwandeln.
Die Gruppen stellen die berühmte Legende vom Ochsen „Boi Mimoso“ und andere indianische
Mythen dar, unter anderem spielt auch Katholizismus eine Rolle. In das Festival fließt alles hinein, es
setzt sich zusammen aus so unterschiedlichen Einflüssen wie überhaupt ganz Amazonien.
Neben den Darstellern bildet auch das Publikum in der Arena, dem Bumbódromo, ein bizarres Bild:
Während die eine Gruppe ihren Auftritt hat, muss die andere in vollkommener Stille verharren, sonst
gibt es Punktabzüge.
Das Boi-Bumbá-Festival ist inzwischen, weitgehend unbeachtet von der Nicht-Brasilianischen-Welt,
zu einem der größten und schillerndsten Folklore-Festivals in Brasilien geworden.
„Beweg dich, mein Ochse“ ließe sich annähernd mit „Bumba meu Boi“, dem lautmalerischen
Namen des szenischen Festspiels, übersetzen. Früher durften nur männliche Darsteller reich
geschmückt in die Rollen von Menschen, Tieren und Göttern der alten Legende über das wertvolle
Tier schlüpfen. Laut Überlieferung äußert die schwangere schwarze Sklavin Catarina ihren
Heißhunger auf Rindszunge, woraufhin sich ihr Mann, der ihren Wunsch erfüllen möchte um nicht
vom Fluch getroffen zu werden, auf den Weg macht, um den Ochsen Boi Mimoso zu töten. Doch
dieser Ochse ist ein Geschenk des reichen weißen Gutsherrn an seine Tochter, die den Ochsen sehr
liebt.
Als der Gutsbesitzer auftaucht, ist das Drama groß: Er verlangt seinen getöteten Ochsen lebendig
zurück. Das Paar wird von den Indios im Wald gefunden, landet vor Gericht und bereut die Tat. Die
Schuld wird ihm jedoch erst dann vergeben, wenn das Rind genesen ist. Alle Indios veranstalten einen
großen Tanz und beschwören die Götter. Durch die Zeremonie regt sich der Ochse schließlich tanzend
zu neuem Leben.
25 Interviewpartner an den schönsten Stellen des Amazonasgebietes spiegeln das facettenreiche
Spektrum der Menschen, die mit dem Spektakel zu tun haben.
Touristen, Zugewanderte, Alteingesessene, Maler, Musiker, Bildhauer, Schneider und Darsteller.
Ingenieure und Phantastiker. Arme und Reiche. Leidenschaftliche und Opportunisten. Rote und Blaue,
das Leben und die Vergangenheit eines zweigeteilten Dorfes in einer Mythen umwobenen und
einmaligen Gegend unserer Erde.
In the middle of the State of Amazonia in Brasil there is an island with a city called Parintins.
It is surrounded by the jungle and thousands of rivers, lakes and lagoons.
It is unique because all its inhabitants are devided into two colour parts.
The presence of the division is everywhere: Either the inhabitants are „Garantido“ or „Caprichoso“
their neighbourhood is conspicuous blue or red. The Garantidos don´t only wear red clothes. They
paint their houses red, they hoist red-white flags and they varnish their cars or bicycles. The blue
Caprichosos compete with them in the everyday life – this creates a phantastic picture.
The rivalry stirres up energy, for example when one of the Caprichosos paints his big van with the
coca-cola logo: of course in blue and white!
From the indian farmer to the businessman – everyone is a member of one of the two „Boi-Bumbá“-societies.
But everybody is peaceful!
The descendants of Europeans, Indians and african Slaves didn´t always live together in harmony like
today. The tradition has its origin in a time in which search for identity was very important for this
area in the heart of brasil.
In those days, decades ago, the inhabitants of Parintins were poor and gangs established in the small
village. They praised either the ox Garantido or the ox Caprichoso which were the central figure in an
old traditional legend.
People talk about armed conflicts and the prohibition of red-blue marriages.
But there are no documents from that time which could ever proove that the ambivalent, delicious
stories about that time – always decorated to the own advantage – really happend in this ways.
People say that the division and the passionated conflicts in the form of street-performances escalated
until the church intervented in the sixties.
The catholic church mediated so that the fights became public shows in the following time.
Since that time the sleepy city prepares itself the whole year for the day of Sao Joao in June.
This is the time for the Boi-Bumbá-Festival in which the blue and the red fight for the victory in
spectacular ways. The workshops burst, the excitement grows and grows – who has the most beautiful
women, feathers, colours?
5000 musicians and dancers form up gigantic, colourful decorated formations in each of the three days
and nights. They choose the most beautiful woman of the tribe and trump each other with 20 meters
high stage sets which can spew fire and transform from an indian to an anaconda.
The groups show the famous legend of the ox „Boi Mimoso“ and indian myths. Catholicism is a
subject, too. The festival is composed of so many different influences like Amazonia itself.
Not only the players create a bizarre image, the public viewers in the arena called Bumbódromo do,
too: While one group has its performance the other has to be absolutely quite or the jury gives them
less points.
The Boi-Bumbá-Festival became one of the biggest and most iridescent folklore-festival in brasil –
mostly unnoticed from the rest of the world.
„Beweg dich, mein Ochse“ (≈ move, my ox) is the translation of „Bumba meu Boi“, the traditional
name of the festival performance. In former times only men were allowed play the characters of man,
animals and gods in the old legend about the valuable ox:
The black slave Catarina is pregnant and she is craving for an ox-tongue. Her man wants to grant her
wish to avoid a curse. He kills the ox Boi Mimoso.
But this ox is a present from the rich white landowner to his daughter who loves the ox very much.
When the landowner turns up the drama is big: He wants his ox back alive.
Indians find the couple in the forest and bring them to court. Catarina and her husband regret the act
but the guilt will only be forgiven if the ox is recovered. All indians make a big dance and swear to
gods. Through this ceremony the ox rises from the dead dancing.
25 interviewpartner at the most beautiful places of the amazon reflect the multi-faceted spectrum of
those people who are involved into the spectacle.
Tourists, non-natives, long-time residents, painter, musicians, sculptors, dressmaker and actor,
engineers and visionaries. The poor and the rich. Passionated and opportunists.
Red and blue, the life and the past of a divided city in a mythical and singular region of our earth.
Mitten im Amazonasgebiet Brasiliens, auf einer vom Urwald bedeckten Insel inmitten tausender
Flüsse, Seen und Lagunen liegt ein Städtchen namens Parintins.
TEXT_ENGLISHEs ist einzigartig, denn seine Bewohner teilen sich in zwei farblich getrennte Lager auf.
Die Spaltung ist omnipräsent: Je nachdem, ob die Bewohner den „Garantidos“ oder den „Caprichosos“ angehören,
ist ihre Umgebung auffällig rot oder blau. Die Garantidos tragen nicht
nur rote Kleidung, sondern malen ihre Häuser rot an, hissen rot-weiße Flaggen und lassen ihre Autos
rot lackieren. Die blauen Caprichosos stehen ihren Gegnern in nichts nach. So bietet sich ein
phantastisches Bild.
Die Rivalität schürt Energien, wenn zum Beispiel einer der Caprichosos seinen großen Lieferwagen
vollständig mit dem Coca-Cola-Logo bemalt: natürlich in Blau-Weiß!
Vom Indiobauern bis zum Geschäftsführer - alle fühlen sich einer der beiden „Boi-Bumbá“-Gesellschaften angehörig.
Doch alle sind friedlich!
Das Zusammenleben zwischen den Nachfahren der Europäer, Indios und afrikanischen Sklaven war
aber nicht immer so harmonisch wie heute. Die Tradition hat ihren Ursprung in einer
identitätssuchenden Zeit des Inselgebiets im Herzen Brasiliens. Damals, vor Jahrzehnten, bildeten sich
rote und blaue Banden im verarmten Dorf; die Einwohner priesen entweder den Ochsen Garantido
oder den Ochsen Caprichoso, die die Hauptrolle in einer altüberlieferten Legende darstellen. Man
spricht von blutigen Auseinandersetzungen oder dem Verbot von rot-blauen Ehen.
Es gibt keine Dokumente aus dieser Zeit, die je beweisen könnten, dass die ambivalenten köstlichen
Überlieferungen – stets zum eigenen Vorteil geschmückt – tatsächlich so stattgefunden haben.
Man spricht davon, dass die Spaltung und die leidenschaftlichen Auseinandersetzungen in Form von
Battles eskalierten, bis die Kirche in den sechziger Jahren intervenierte und es schaffte, zu vermitteln:
Aus Prügeleien wurden in der folgenden Zeit öffentliche Aufführungen.
Seitdem bereitet sich das verschlafene Städtchen das gesamte Jahr über auf den Tag des heiligen Joao
im Juni vor, da findet das „Boi-Bumbá“-Festival statt, bei dem die Blauen und die Roten spektakulär
um den Sieg kämpfen. Die Werkstätten quellen über, die Spannung steigt – wer schmückt sich mit den
schönsten Frauen, Federn, Farben?
An drei Tagen und drei Nächten formieren sich je 5000 Musiker und Tänzer zu riesigen bunt
geschmückten Formationen. Sie küren die schönste Frau des Stammes und übertrumpfen sich
gegenseitig mit ihren bis zu 20 Meter hohen Bühnenbildern, die Feuer spucken können und sich vom
Indio in eine Anakonda verwandeln.
Die Gruppen stellen die berühmte Legende vom Ochsen „Boi Mimoso“ und andere indianische
Mythen dar, unter anderem spielt auch Katholizismus eine Rolle. In das Festival fließt alles hinein, es
setzt sich zusammen aus so unterschiedlichen Einflüssen wie überhaupt ganz Amazonien.
Neben den Darstellern bildet auch das Publikum in der Arena, dem Bumbódromo, ein bizarres Bild:
Während die eine Gruppe ihren Auftritt hat, muss die andere in vollkommener Stille verharren, sonst
gibt es Punktabzüge.
Das Boi-Bumbá-Festival ist inzwischen, weitgehend unbeachtet von der Nicht-Brasilianischen-Welt,
zu einem der größten und schillerndsten Folklore-Festivals in Brasilien geworden.
„Beweg dich, mein Ochse“ ließe sich annähernd mit „Bumba meu Boi“, dem lautmalerischen
Namen des szenischen Festspiels, übersetzen. Früher durften nur männliche Darsteller reich
geschmückt in die Rollen von Menschen, Tieren und Göttern der alten Legende über das wertvolle
Tier schlüpfen. Laut Überlieferung äußert die schwangere schwarze Sklavin Catarina ihren
Heißhunger auf Rindszunge, woraufhin sich ihr Mann, der ihren Wunsch erfüllen möchte um nicht
vom Fluch getroffen zu werden, auf den Weg macht, um den Ochsen Boi Mimoso zu töten. Doch
dieser Ochse ist ein Geschenk des reichen weißen Gutsherrn an seine Tochter, die den Ochsen sehr
liebt.
Als der Gutsbesitzer auftaucht, ist das Drama groß: Er verlangt seinen getöteten Ochsen lebendig
zurück. Das Paar wird von den Indios im Wald gefunden, landet vor Gericht und bereut die Tat. Die
Schuld wird ihm jedoch erst dann vergeben, wenn das Rind genesen ist. Alle Indios veranstalten einen
großen Tanz und beschwören die Götter. Durch die Zeremonie regt sich der Ochse schließlich tanzend
zu neuem Leben.
25 Interviewpartner an den schönsten Stellen des Amazonasgebietes spiegeln das facettenreiche
Spektrum der Menschen, die mit dem Spektakel zu tun haben.
Touristen, Zugewanderte, Alteingesessene, Maler, Musiker, Bildhauer, Schneider und Darsteller.
Ingenieure und Phantastiker. Arme und Reiche. Leidenschaftliche und Opportunisten. Rote und Blaue,
das Leben und die Vergangenheit eines zweigeteilten Dorfes in einer Mythen umwobenen und
einmaligen Gegend unserer Erde.
Brazil´2011 / 90min / Documentation / Mini-DV / Color / Stereo / English Subtitles
In the middle of the State of Amazonia in Brasil there is an island with a city called Parintins.
It is surrounded by the jungle and thousands of rivers, lakes and lagoons.
It is unique because all its inhabitants are devided into two colour parts.
The presence of the division is everywhere: Either the inhabitants are „Garantido“ or „Caprichoso“
their neighbourhood is conspicuous blue or red. The Garantidos don´t only wear red clothes. They
paint their houses red, they hoist red-white flags and they varnish their cars or bicycles. The blue
Caprichosos compete with them in the everyday life – this creates a phantastic picture.
The rivalry stirres up energy, for example when one of the Caprichosos paints his big van with the
coca-cola logo: of course in blue and white!
From the indian farmer to the businessman – everyone is a member of one of the two „Boi-Bumbá“-societies.
But everybody is peaceful!
The descendants of Europeans, Indians and african Slaves didn´t always live together in harmony like
today. The tradition has its origin in a time in which search for identity was very important for this
area in the heart of brasil.
In those days, decades ago, the inhabitants of Parintins were poor and gangs established in the small
village. They praised either the ox Garantido or the ox Caprichoso which were the central figure in an
old traditional legend.
People talk about armed conflicts and the prohibition of red-blue marriages.
But there are no documents from that time which could ever proove that the ambivalent, delicious
stories about that time – always decorated to the own advantage – really happend in this ways.
People say that the division and the passionated conflicts in the form of street-performances escalated
until the church intervented in the sixties.
The catholic church mediated so that the fights became public shows in the following time.
Since that time the sleepy city prepares itself the whole year for the day of Sao Joao in June.
This is the time for the Boi-Bumbá-Festival in which the blue and the red fight for the victory in
spectacular ways. The workshops burst, the excitement grows and grows – who has the most beautiful
women, feathers, colours?
5000 musicians and dancers form up gigantic, colourful decorated formations in each of the three days
and nights. They choose the most beautiful woman of the tribe and trump each other with 20 meters
high stage sets which can spew fire and transform from an indian to an anaconda.
The groups show the famous legend of the ox „Boi Mimoso“ and indian myths. Catholicism is a
subject, too. The festival is composed of so many different influences like Amazonia itself.
Not only the players create a bizarre image, the public viewers in the arena called Bumbódromo do,
too: While one group has its performance the other has to be absolutely quite or the jury gives them
less points.
The Boi-Bumbá-Festival became one of the biggest and most iridescent folklore-festival in brasil –
mostly unnoticed from the rest of the world.
„Beweg dich, mein Ochse“ (≈ move, my ox) is the translation of „Bumba meu Boi“, the traditional
name of the festival performance. In former times only men were allowed play the characters of man,
animals and gods in the old legend about the valuable ox:
The black slave Catarina is pregnant and she is craving for an ox-tongue. Her man wants to grant her
wish to avoid a curse. He kills the ox Boi Mimoso.
But this ox is a present from the rich white landowner to his daughter who loves the ox very much.
When the landowner turns up the drama is big: He wants his ox back alive.
Indians find the couple in the forest and bring them to court. Catarina and her husband regret the act
but the guilt will only be forgiven if the ox is recovered. All indians make a big dance and swear to
gods. Through this ceremony the ox rises from the dead dancing.
25 interviewpartner at the most beautiful places of the amazon reflect the multi-faceted spectrum of
those people who are involved into the spectacle.
Tourists, non-natives, long-time residents, painter, musicians, sculptors, dressmaker and actor,
engineers and visionaries. The poor and the rich. Passionated and opportunists.
Red and blue, the life and the past of a divided city in a mythical and singular region of our earth.
Regie / Director:
Harun Hazar, Lillian Rosa
Konzept / Concept: Lillian Rosa, Harun Hazar
Kamera / DoP: Thomas Bader
Schnitt / Editing: Harun Hazar
Konzept / Concept: Lillian Rosa, Harun Hazar
Kamera / DoP: Thomas Bader
Schnitt / Editing: Harun Hazar
Produktionsleitung / Line Producer:
Lillian Rosa, Harun Hazar
Ton / Soundrecording: Harun Hazar, Lillian Rosa
Tonmischung / Sound Editing: Harun Hazar
Farbkorrektur / Colorgrading: Ronney Afortu
Postproduction: Optical Art
Ton / Soundrecording: Harun Hazar, Lillian Rosa
Tonmischung / Sound Editing: Harun Hazar
Farbkorrektur / Colorgrading: Ronney Afortu
Postproduction: Optical Art
Standbild / Still Photography:
Thomas Bader, Lillian Rosa, Harun Hazar
Produktion / Production Company:
Kunsthochschule für Medien Köln / Academy of Media Arts Cologne, Harun Hazar, Lillian Rosa
Sponsoren / Sponsors: Goethe-Institut, Ruppert Brasil
Photos
Sponsoren / Sponsors: Goethe-Institut, Ruppert Brasil
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